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GARTENSPAZIERGANG SOMMER 2012 

Zwischen Kirchengewölbe und Baumkrone

 

Fühlen Sie sich auch oft Gott näher, wenn sie mitten in der Natur sind? Dann stimmt ihr Gefühl. Denn es heißt, wer über die Natur staunen kann, staunt über Gott .

Alle Dinge in der Natur vermitteln eine Geisteshaltung oder können auch Symbole einer Geisteshaltung sein:

 

- Das Vergissmeinnicht - wir denken an all die lieben Menschen, die einen Platz in unserem Herzen gefunden
  haben - Jesus spricht davon, dass wir alle Brüdern und Schwestern im Geist sind.

- Der Weizen - symbolisiert Nahrung, Essen, Leben - unser täglich Brot gib uns heute

- Der Kartoffelkäfer und der Mehltau - zeigen uns, wie verletzlich und bedroht das Leben ist - und ob ich schon
  wanderte im finsteren Tal fürchte ich kein Unglück

- Die Dornen - Sinnbild für den Schutz und das Überleben - Gott ist mein Schutz und mein Schild

- Die Rose - Sinnbild der Liebe. Die Bibel spricht davon, dass wir Kinder Gottes sind und vom Vater geliebt
  sind.

 

Vor etwa 1000 Jahren hat ein Mensch gelebt, der diese Zusammenhänge für sich entdeckt und versucht hat, danach zu leben: Franz von Assisi

Geboren als Kind reicher Tuchhändler strebt er den edlen Stand als Ritter an. Muß dann allerdings in den Krieg ziehen und zerbricht fast daran. Er sucht Hilfe im Glauben und findet seine Antwort in der Zuwendung zu den Armen und Kranken und in der Liebe zur Natur - in der er den Schöpfergott entdeckt.

Er sieht in allem, was ihm begegnet einen Bruder oder eine Schwester.

 

Sehr eindrücklich hat er das in seinem "Sonnengesang" zusammengefaßt:

 

Er lobt Gott für alles, was er geschaffen hat

er fordert die Menschen auf, Gott dafür zu danken und ihm zu dienen.

 

Im Sonnengesang kommen zum Ausdruck:

das geschwisterliche miteinander leben, 

das Wissen, dass wir voneinander abhängig sind - Natur und Mensch, 

die Freude, die wir empfinden, wenn wir uns mit der Natur beschäftigen

das Staunen über die wunderbare Schöpfung Gottes

 

Die Sonne wird zum Bruder. Mond und Sterne zu Schwestern, ebenso Luft, Wasser, Erde, die Blumen, die Kräuter. Am Ende sogar alle Menschen und

zuletzt sogar der leibliche Tod - der ihm zur Schwester wird.

 

Für Gärtner ist ja der Komposthaufen und das Mulchen eine notwendige Sache - in unserem Leben fällt uns die Auseinandersetzung mit dem Vergehen und Sterben allerdings nicht immer so leicht.

Heute stehen aber Bruder Sonne und Schwester Blumen im Vordergrund.

Angelo Branduardi - ein Landsmann von Franz von Assisi hat den Sonnengesang vertont.

 

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